Blog ITZ Innovationskraft

Innovation und Innovationskraft entwickeln

Veröffentlicht: 15.03.2022

Kategorie(n): Blog

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Gibt man das Wort «Innovation» in Google ein, erscheinen rund 772 Millionen Treffer. Dies verdeutlicht, welche grundlegende Bedeutung Innovation für  alle Branchen haben muss!


Was ist Innovation?

Innovation bedeutet «Neuerung», im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen für die wirtschaftliche Umsetzung und Verwertung. Darunter versteht man das Entwickeln von neuen Produkt- oder Dienstleistungs-Innovationen sowie von innovativen Geschäftsmodellen ­– technologiegetrieben oder nicht.

Warum müssen Organisationen Innovation pushen?

Meistens sind Innovationen mit Veränderungen verbunden. Die Auslöser dazu sind vielfältig: Fortschritt der Technik, veränderte Kundenbedürfnisse, Wegbrechen von Marktsegmenten etc. Aufgrund der aktuell sehr vielschichtigen Veränderungen, auch bereits vor Corona (Covid19), hat der Veränderungs- und damit auch der Innovationsdruck stark zugenommen. Aus jährlich über 700 bis 800 Firmenkontakten sowie 3’000 Beratungs-Stunden aus ganz verschiedenen Branchen kann festgehalten werden, dass die einen Organisationen die Innovation aus strategischer Weitsicht pushen, während andere durch Krisen zur Innovation gezwungen werden.

Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, das «Feuer für Innovation» strategisch und nachhaltig in der ganzen Organisation zu entfachen – am besten systematisch.

Wie geht Innovation?

Wenn Sie Ihre Innovationskraft langfristig steigern wollen, sind die «vier zugehörigen Bauteile einer Innovation» – Innovationsprozess, Innovationsstrategie, Innovationsstruktur und Innovationskultur – zu optimieren.

  • Innovations-Prozess: Innovationsideen werden häufig in einem Innovations-Workshop generiert, sind aber auch in der Natur oder unter der Dusche möglich. Doch es nützt reichlich wenig, wenn diese «Geistesblitze» nicht systematisch weiterbearbeitet werden oder gar verloren gehen. Um den Transfer dieser Ideen in neue Produkte, neue Dienstleistungen sowie Geschäftsmodelle umzusetzen, sind meistens ganz unterschiedliche Abteilungen zu involvieren: Bei einer techniklastigen Innovation Entwickler bzw. der F+E-Bereich, Betriebswirte für Marktabschätzungen, Juristen für Verträge sowie Patent-Abklärungen in der Technik etc. Und weil dieser Innovations-Prozess durch viele interne Silos (Abteilungen)läuft, teilweise sogar über verschiedene Standorte hinweg, gibt es bei den meisten Organisationen noch viel Potential, Effizienz und Effektivität zu optimieren.
  • Innovations-Strategie: Ist das Thema Innovation in Ihrer Firmen-Strategie verankert? Zeigt Ihre Innovations-Strategie, abgeleitet aus der Unternehmens-Strategie, auf, in welchen Technologien die strategischen Handlungsfelder liegen? Welche Megatrends sind für Sie relevant, welche nicht? Welche Bedeutung hat die Digitalisierung in Ihrer Strategie?
  • Innovations-Struktur: Es ist zu hinterfragen, wer in der Organisation nebst CTOs und F+E bzw. Entwicklungsabteilungen für den gesamten Innovations-Prozess bis zur Markt-Einführung zuständig ist. Wer orchestriert den Innovations-Prozess zwischen Technik, Finanzen, Betriebswirtschaft, Juristik sowie Produktion?
  • Innovations-Kultur: Die Organisations-Kultur ist der Ackerboden, auf dem Ideen gedeihen oder-mit einer internen «Heckenschützten-Mentalität» schnell gebodigt werden, indem Gründe aufgezählt werden, warum Innovation nicht geht. Keine Zeit, zu teuer, die Technik funktioniert nicht, die Kunden wollen das nicht, hat bisher nicht funktioniert, die Geschäftsleitung ist nicht interessiert etc. – Sie kennen die Argumente bestens. Zum nachhaltigen Gedeihen von Innovationen ist jedoch eine Innovations-Kultur unumgänglich, gekennzeichnet mit erlebbarem Verhalten in Form von grosser Offenheit für Neuerungen, Mut, Experimentierfreudigkeit, Veränderungsbereitschaft und grosser Umsetzungskraft.

 

Wenn Sie Ihre Innovationskraft nachhaltig steigern wollen, sollten Sie alle vier Handlungsfelder – Innovations-Prozess, Innovations-Strategie, Innovations-Struktur, Innovations-Kultur – messen und systematisch verbessern.

 

Gerne unterstützen wir Sie dabei mit unserem Innovations-Check-up, der Ihnen Transparenz über die Handlungsfelder gibt: https://itz.ch/services/#inno-checkup

 

Autor:
Erich Obrist, Innovationscoach

Broschüre Innovations-Check-Up

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