Der Prix Montagne 2026 ist ausgeschrieben. Bis am 30. April können Projekte, die in vielfältiger Weise zur Wertschöpfung im Schweizer Berggebiet beitragen, auf prixmontagne.ch eingereicht werden. Der Prix Montagne ist mit 40 000 Franken dotiert und wird seit 2011 von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und der Schweizer Berghilfe verliehen. Zusätzlich stiftet die Mobiliar bereits zum zehnten Mal den mit 20 000 Franken dotierten Publikumspreis Prix Montagne.
Zum 16. Mal verleihen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe den mit 40 000 Franken dotierten Prix Montagne. Mit diesem Preis zeichnen die beiden Organisationen Projekte und Unternehmen aus, welche durch ihren Modellcharakter direkt zur Wertschöpfung und wirtschaftlichen Vielfalt im Berggebiet beitragen. Gesucht werden Projekte verschiedenster Trägerschaften wie Unternehmen, Genossenschaften, Kooperationen oder Vereinen, die seit mindestens drei Jahren wirtschaftlich erfolgreich sind. Zusätzlich zum Prix Montagne gibt es den Publikumspreis Prix Montagne im Wert von 20 000 Franken zu gewinnen. Diesen stiftet seit 2017 die Mobiliar Genossenschaft im Rahmen ihres Engagements für die Gesellschaft.
Projekteinreichung bis am 30. April möglich
Projekte aus dem Berggebiet können ab sofort auf prixmontagne.ch eingereicht werden. Eingabefrist ist der 30. April. Anschliessend entscheidet die Jury, welche sechs Projekte nominiert werden. Die beiden Siegerprojekte werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 3. September in Bern verkündet.
Gewinnerprojekte am Prix Montagne 2025
Der mit 40 000 Franken dotierte Prix Montagne ging im vergangenen Jahr an die Milchmanufaktur Einsiedeln im Kanton Schwyz. Die Erlebniskäserei bezieht ihre Milch allesamt von Bauernfamilien aus der Region und lockt mit ihren Angeboten jedes Jahr rund 150 000 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt an. Die 20 000 Franken des Publikumspreises Prix Montagne, gestiftet von der Mobiliar, gingen an die Familie Naue von der Chamanna Cluozza. Die einzige Hütte im Nationalpark konnte mit ihrem besonderen Nachhaltigkeitskonzept eine Mehrheit der rund 9 200 Online-Stimmen für sich gewinnen.
Über den Prix Montagne
Die Kriterien
Für den Prix Montagne können bereits realisierte Projekte eingereicht werden, die im Schweizer Berggebiet ihre Wirkung entfalten. Beurteilt werden die Projekte im Wesentlichen danach, ob sie
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seit mindestens drei Jahren wirtschaftlich erfolgreich sind;
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einen Beitrag zur Wertschöpfung und Beschäftigung oder zur wirtschaftlichen Vielfalt in einer Bergregion leisten;
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das Potenzial haben, von anderen aufgenommen und weiterentwickelt zu werden (Modellcharakter).
Die Jury
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Dario Cologna (Präsident): Ehemaliger Profi-Langläufer
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Nadine Felix: Leiterin Projekte und Partnerschaften Schweizer Berghilfe
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Jean-Paul Lachat: Regierungsrat Kanton Jura
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Gabriela Manser: Verwaltungsratspräsidentin Goba AG, Mineralquelle und Manufaktur
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Peter Niederer: Vizedirektor und Ressortleiter Regionalentwicklung SAB
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Roland Schegg: Professor und Tourismusexperte Hochschule für Wirtschaft Wallis (HES-SO Valais-Wallis)
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Werner Schiesser: ehemaliger CEO BDO Schweiz, Verwaltungsrat, Unternehmensberater